Internal Branding: Den Mitarbeiter zum Markenbotschafter machen

„Ich bin hier glücklich.“ Diese Aussage ist natürlich das Beste, was Unternehmen, Organisation oder Städten und Regionen passieren kann. Denn diese Zufriedenheit wirkt sich in der Regel positiv auf das Gemeinsame aus.

Wenn man wachsen und neue Menschen von sich begeistern will, liegt es auf der Hand, diese Zufriedenheit auch nach außen zu kommunizieren, um auf sich aufmerksam zu machen. Und es ist nicht verwerflich, auch anderen diese Zufriedenheit bieten und davon profitieren zu wollen. Handelt es sich um eine faktisch betitelbare Zufriedenheit, dann können diese Faktoren benannt werden. Zudem ist eine Zufriedenheit vor dem Ausnutzen geschützt. Wer diese Menschen ausnutzt, gefährdet diese Zufriedenheit. Unzufriedenheit und die Bereitschaft – wenn nicht gar die Tat -, sich etwas Neues zu suchen, ist die Konsequenz.

Zufriedenheit hat also quasi einen eigenen Schutzmechanismus.

Problematischer wird es, wenn es eine intrinsisch motivierte Zufriedenheit ist. Was sind die Ursachen dafür? Was kann das Wohlempfinden positiv beeinflussen, was gefährdet es? Wie präsentiert man dieses Gefühl, ohne den Einzelnen herauszufordern, sein eigenes Gefühl zu überprüfen und eventuell Aspekte hinzuzufügen, die die Zufriedenheit verwässern?!

Mit dieser Herausforderung sind wir gestartet. Auch wenn wir schnell den Ursprung dieses Zufriedenheitsgefühls lokalisieren und damit thematisieren konnten, so standen wir damit vor einer neuen Herausforderung. Denn ausschlaggebend schien die Möglichkeit zu sein, agieren zu dürfen, wie es einem selbst beliebt. Da aber auch hier ein gemeinsamer Bezugsrahmen bestehen musste, denn schließlich gibt es eine über viele Jahre gewachsene Struktur, konnten wir schließlich Ansatzpunkte identifizieren, die diese inneren Zufriedenheit nicht kompromittiert, sondern sogar zusätzlichen Raum verschafft.

Der bisherigen Resonanz nach scheinen wir auf dem richtigen Weg zu sein.